Grillen im eigenen Garten – die Zweite

Nachdem wir im letzten Jahr, also vor dem ersten Spatenstich, schon mit einigen Freunden und der Familie kurzentschlossen auf unserem Grundstück gegrillt hatten, haben wir das schöne Wetter heute noch einmal zum Anlass genommen und uns spontan mit einem befreundeten Pärchen zum Grillen in unserem Garten getroffen.

Eigentlich war der Plan ein ganz anderer. Wir wollten „nur mal kurz“ nach dem Rechten schauen und standen im Feierabendverkehr von Hamburg, als Marie die Idee kam, dass wir ja auch auf unserem Grundstück grillen könnten. Ein paar Nachrichten per Whatsapp später und der Plan stand fest. Da wir eh noch tanken mussten, fuhren wir einfach ein bisschen weiter nach Adendorf und kauften dort dann auch gleich noch ein wenig Grillgut ein. Den Grill bei meinen Eltern abgeholt und ab nach Radbruch.

Die Zeit hatte optimal gepasst. Kaum kamen wir nach dem Einkaufen an und der Grill war angeschmissen, war bereits unser Besuch „vor der Haustür“ und sollte direkt eine Führung bekommen. Im Anschluss haben wir einen schönen, sonnigen Abend bei ordentlich Wurst, Brot und einem leckeren Salat verbracht. So kann es weiter gehen in unserem Garten.

Da wir noch Papier für unseren Richtkranz brauchten, strahlte uns eine Zeitung an, die in einem Behälter neben dem Haus lag. Darauf zu finden: Die Prophezeiung für den folgenden Spieltag des HSV durch die Bauarbeiter, die in Erfüllung gehen sollte. 🙂

Betoncheck und Stichbögen

Heute, einen Tag nachdem die Decke gegossen wurde, haben wir uns nach der Arbeit wieder auf den Weg nach Radbruch gemacht um zu schauen, wie die Decke jetzt aussieht. Und vielleicht auch, ob was vom Beton durch die gefühlt ziemlich großen Ritzen ins Erdgeschoss geflossen ist 😉

Bei wunderschönem Sonnenschein konnten wir die langsam trocknende Decke begutachten und uns zusätzlich darüber freuen, dass die Klinkerarbeiten so weit vorangeschritten sind. Mittlerweile ist fast schon das komplette Erdgeschoss in Klinker gehüllt und die Stichbögen über Türen und Fenster sind zu großen Teilen ebenfalls schon in Angriff genommen worden.

Gerade der Bogen über unserem zukünftigen Hauseingang wirkt ganz schön massiv. Aber diese kleinen Details sind es ja, was die Schönheit des eigenen Heims ausmacht. Wir fühlen uns bestätigt, auch hier die richtige Wahl getroffen zu haben.

Die Decke wird gegossen

Die Woche startet gut. Nicht nur, weil sich das Wetter im Norden endlich auch der Jahreszeit ein wenig anpasst. Zwar haben wir morgens noch immer fröstelnde Grade, so dass man den Weg ins Büro mit einer dicken Jacke antritt, aber je älter der Tag wird, um so wärmer wird es. Heute wurde es wunderschön, als endlich die Sonne heraus kam und die Luft auf insgesamt 16°C erwärmte.

Wie passend, dass heute Nachmittag der Beton für unsere Zwischendecke kommen sollte. Am Morgen noch hat unser Bausachverständige Herr Harneit einen Blick auf die verlegten Leitungen innerhalb der Decke geworfen und seinen Daumen ob der guten Arbeit nach oben gezeigt.

Allerdings schien das Wetter sich nicht positiv auf den Verkehr auszuwirken, denn die Pumpe, welche extra aus Bremen zu uns kommen sollte, stand leider längere Zeit im Stau und so musste der Betonmischer, der bereits vor Ort war, wieder ohne Erfolg von dannen ziehen, da der Beton einfach zu alt für die Nutzung war. Doch am Ende wurde alles gut, auch wenn zwischen 2 Fuhren Beton einiges an Zeit verging.

Leitungen in der Decke und Vorbereitungen für’s Richtfest

Den Freitag haben unsere Bauarbeiter genutzt, um das Gießen des Betons in die Decke weiter vorzubereiten. So liegt jetzt noch mehr Stahl auf den Einzelteilen der Decke und man hat auch schon die Leitungen für Strom und Lüftung verlegt. Dem Beton, der am Montag kommen soll steht also quasi nichts mehr im Wege.

In der Zwischenzeit hat uns unser Bauleiter nun auch bestätigt, dass unser Richtfest an Gründonnerstag, der in diesem Jahr auf den 13.04. fällt, stattfinden wird. Also haben wir uns schon mal auf gemacht und einige Getränke besorgt, die wir bis dahin glücklicherweise bei meinen Eltern lagern können.

Bemusterung: Innentüren

Heute haben wir uns noch einmal auf den Weg nach Scheeßel gemacht. Nein, es findet nicht schon wieder Hurricane Festival statt, sondern wir müssen zu Röhrs Baustoffe, um unsere Innentüren zu bemustern. Leider konnten wir dies letzte Woche bei Team Bau Center in Stade nicht direkt mit erledigen, da man dort keine Bemusterung der Türen aus dem Wito-Standard vornehmen kann.

Also wieder nach Scheeßel, wo wir unseren Klinker und die Dachpfannen bemustert hatten. Es kam uns vor, als wären Jahre vergangen seitdem wir das letzte Mal hier waren.

Obwohl wir lediglich die Innentüren bemustern wollten, war die Entscheidung mindestens genau so schwer, wie für alle Fliesen in der vergangen Woche zusammen. Dies lag daran, dass wir keine Musterfliesen dabei hatten, um sie an die in Frage kommenden Türen zu halten. Hinzu kam, dass man bei Röhrs nicht die gleichen Fliesen hatte, wie sie bei Team Bau Center zur Bemusterung standen.

Wir waren eigentlich davon ausgegangen, dass es ein Set an Fliesen gibt und nicht jedes Baustoffcenter seine eigenen – im Standard enthalten – Fliesen hat. Aber die Wahl hatten wir bereits in der letzten Woche getroffen und wir müssen sagen, dass wir uns da völlig richtig entschieden haben.

Ein kurzer Anruf un Stade brachte Gewissheit, dass die Besorgung einer Musterfliese für den von uns ausgewählten Boden ca. 3-4 Wochen dauern würde, da man diese nicht auf Lager hat. Glücklicherweise fanden wir bei Röhrs noch eine ähnliche Fliese, die wir dann kurzerhand unter der Tür platzierten und so die richtige Wahl treffen konnten.