Ein Fundament für unser Haus

Montag Morgen in Niedersachsen, es regnet, drei Wetter …

Ohje, da hat es endlich aufgehört zu frieren und unsere Bauarbeiter müssen jetzt mit dem weltbekannten Schmuddelwetter Norddeutschlands kämpfen. Aber wie heißt es so schön? „Nur die Harten kommen in den Garten“. Und in diesem Fall befinden sie sich sogar sprichwörtlich in unserem zukünftigen Garten.

Heute wurde auf unserem Grundstück das Fundament unseres Hauses in Angriff genommen.

Mein Vater war so gut und hat sogar ein kurzes Video von den Arbeiten aufgenommen, um zu verdeutlichen, bei was für einem Wetter auf der Baustelle trotzdem angepackt wird. Wir sind begeistert.

 

Nun wird es fein – mit der Absteckung

Bauwoche Nummer 2 startete und es passierte – erst einmal nicht viel. Schade eigentlich, dann nachdem es in der letzten Woche endlich losging, hatten wir uns erhofft, dass wir nicht wieder in die Warteschleife geschickt werden. Doch der Montag ging, der Dienstag kam. Wieder nichts neues zu vermelden. Ein wenig komisch. Nun ja, das Wetter hätte schöner sein können, aber es war nicht unmöglich zu arbeiten. Der Dienstag verstrich und es war wieder nichts passiert.

Am Mittwoch bekamen wir dann mit, dass bei unseren Nachbarn auch wieder fleißig gearbeitet wurde. Endlich fand ich die Zeit, um bei unserem Bauleiter anzurufen, denn bei unserem Treffen in der letzten Woche, hatte er uns noch erzählt, dass wir einen Ablaufplan von ihm geschickt bekommen würden. Nun passierte auf unserem Grundstück nichts und wir hatten auch keinen Plan erhalten.

Ein paar Minuten später war ich nicht nur um einige Informationen schlauer, sondern auch einen Plan für die kommenden knapp 4 Wochen in der Hand. Am Donnerstag bzw. Freitag sollte die Feinabsteckung erfolgen, so dass wir im Anschluss endlich auch sehen könnten, wie das Haus in natura von der Größe wirken würde. Doch auch der Donnerstag kam und ging und wieder keine Info von „unseren Spähern“.

Da wir am Freitag relativ früh in die Heimat von Marie fahren mussten, konnten wir leider nicht an einem geplanten Richtfest in unserer Siedlung teilnehmen. Wir waren also wieder auf die Adleraugen der Anderen angewiesen. Und irgendwie war es, als wären sämtliche Netze zusammengebrochen, denn es war still auf den diversen technischen Kanälen. Als wir dann in einer Vollsperrung auf der A1 standen, nutzte Marie die Zeit, um bei meinen Eltern und in unserer Whatsapp-Gruppe nachzufragen. Und man glaubt es kaum, nicht nur die Feinabsteckung hatte stattgefunden, sondern auch der Maurer war bereits da um für das Fundament die passenden Schnüre zu spannen.