Start vom Innenausbau

Bisher wurden die meisten Arbeiten an unserem Haus ja außen vorgenommen. Sicherlich, die Innenwände stehen mittlerweile auch, aber so richtig geht es mit dem Innenausbau jetzt erst los. In dieser Woche ging es mit der Verkabelung durch Elektro Wildemann aus Tostedt los und auch die ersten Innenarbeiten für Sanitär von der Firma Hans-Jürgen Conrad GmbH wurden bereits vorgenommen. Wie ihr auf den aktuellen Bildern sehen könnt, ist unser Haus nun durch zahlreiche Kabel durchzogen und auch die Spülkästen für die Toiletten im Gäste- und Hauptbad sind bereits angebracht.

Die Fensterbauer waren ebenfalls in den letzten Tagen fleißig und haben die restlichen Fensterrahmen angebracht, so dass unsere Mauerer von Riepshoff Bau aus Sittensen wieder ran können, um die Stürze unter den Fenster fertig zu machen. Auch hier können wir Euch weitere Bilder präsentieren. Wenn diese fertig sind, dann können die Fugen endlich gemacht werden und das Haus wird kurz danach dann von seinem Gerüst befreit, so dass man das erste Mal einen kompletten Blick auf die Mauern bekommt. Wir freuen uns schon auf diesen Tag.

Sanitär Besprechung und die Auswirkungen der Bemusterung

Heute hatten wir erneut einen Termin auf unserer Baustelle. Nachdem unser Termin zur Elektro Besprechung einige Überraschungen bzw. Erkenntnisse für uns hatte, war ich ein wenig in Sorge, was dieses Mal ans Tageslicht kommen würde. Schließlich lief die Bemusterung selber nicht so ganz nach Plan und das daraus resultierende Angebot war „ein wenig“ verwirrend.

Vielleicht kurz zur Erklärung ein Blick zurück. Bereits im September 2016 hatten wir die Badbemusterung hinter uns gebracht, damit es nicht zu einer Verzögerung kommen kann, die wir verschuldet haben. Seitdem passierte nichts. Das genaue Angebot sollte dann von unserer Sanitärfirma kommen. So die Aussage unserer Beraterin damals. Nun ja. Der Frost kam, der Start der Bauarbeiten verzögerte sich, doch als dann endlich alles lief war immer noch nichts von einem Angebot zu sehen.

Auf Nachfrage durch unseren Bauleiter flatterte dann vor wenigen Wochen eben jenes Angebot per Email ins Haus und wir waren ein wenig perplex ob der dort aufgeführten Positionen. Denn auf einmal waren dort Dinge enthalten, über die wir nie gesprochen hatten. Ich habe kein Problem damit, wenn man versucht, ein wenig Upselling zu betreiben, aber bei Produkten, die man gesehen haben muss, finde ich das schon ein wenig dreist. Also fuhren wir vor kurzem erneut nach Buchholz i.d.H und besprachen die Positionen noch einmal.

Lange Rede, kurzer Sinn. Das neue Angebot passte nun besser, doch im Gespräch mit Herrn Ehlen von der Firma Hans-Jürgen Conrad GmbH aus Scheeßel/Wohlsdorf wollten wir trotzdem noch mal einige Dinge direkt besprechen. Nachdem wir die Luftzufuhr unserer dezentralen Lüftung im Erdgeschoss besprochen hatten, machten wir uns an das Gäste-Bad und Hr. Ehlen zeichnete die Lage der einzelnen Sanitär-Bestandsteile am Boden bzw. der Wand mit roter Kreide auf. Schon irgendwie lustig. So langsam wirkt die Baustelle, als würden wir uns in der Steinzeit befinden und man hätte Wandmalereien hinterlassen. Es ist aber immer wieder super, solche Markierungen zu haben, denn so kann man sich endlich einmal ein genaueres Bild von der Einteilung der Zimmer machen. Gerade im Gäste-Bad konnte man so gut sehen, wie viel Platz zwischen Waschbecken, Dusche und dem WC sein würde.

Auch im Obergeschoss waren die Positionen der Zuluft schnell eingezeichnet und so machten wir uns hier an das Badezimmer. Hier hatte ich während der letzten Wochen schon Sorge, dass unser Handtuchwärmer nicht mehr an seine angestammte Position kommen könnte, denn auf einmal ragten an der dafür vorgesehenen Stelle Leerrohre aus dem Boden. Doch meine Angst konnte mir schnell genommen werden, da die Abluft aus dem Badezimmer hier eh noch ein wenig anders verlaufen würde und somit genug Platz vorhanden sein wird. Bei der Position von Badewanne und Toilette erhielten wir m Gespräch noch einmal gute Tipps für die Position, so dass wir eine für uns optimale Aufteilung im Bad herstellen konnten.

Insgesamt muss man sagen, dass wir hier eine sehr partnerschaftliche Besprechung erhalten haben und es immer wieder gute Ratschläge für uns zu Dingen gab, über die man sich sonst so gar keine Gedanken macht. Nach nicht einmal einer Stunde waren wir auch schon fertig und komplett zufrieden, denn wir sollten im Nachgang noch einmal Bilder zur Duschkabine für das Gäste-Bad bekommen, da man sich bei den einzelnen Varianten (die in der Bemusterung natürlich nicht vor Ort waren) schwer die Unterschiede vorstellen kann.

Achja und noch eine Sache – unsere PV-Anlage wurde während unserer Anwesenheit auf dem Dach montiert. Und das bei 27 Grad Lufttemperatur – nachdem die Woche zuvor abgebrochen werden musste aufgrund von Regen, Wind, Blitz und Donner.
Ich möchte nicht wissen, wie warm das dann heute bei der Montage direkt in der Sonne gewesen sein muss. Die Arbeiter waren ganz schön fertig und konnten sich beim Zuschneiden der Befestigung in unserem zukünftigen Wohnzimmer ein wenig abkühlen. Noch haben wir dort einen der kühlsten Orte, die man sich vorstellen kann. Mal sehen, wie sich das verändert, wenn die Fenster und Türen drin sind.