Es beginnt mit Höhen und Tiefen

Man mag es nicht für möglich halten, aber den heutigen Tag kann man quasi als Startschuss des Baus zählen. Doch blicken wir ein paar Tage zurück.

Am Donnerstag erhielt Marie einen Anruf von unserem Bauleiter – er konnte ja nicht wissen, dass unsere aufmerksamen Nachbarn uns bereits morgens „die Info gesteckt“ hatten, dass jemand auf unserem Grundstück zu Gange war. So teilte er ihr mit, dass er nun wieder nach seiner gesundheitlichen Auszeit an Bord sei und sich auf dem Grundstück nach der aktuellen Lage erkundigt habe.

Doch eine „schlechte Nachricht“ hatte er auch noch im Gepäck. So informierte er uns, dass die Baufirma, welche ein Doppelhaus auf dem Grundstück neben uns gebaut hatte, mit ihrer Bepflasterung „recht hoch“ sei. Nun mussten wir uns überlegen, wie wir hier weiter vorgehen wollen. Schnell wurde ein Termin für den heutigen Tag ausgemacht. Das Wochenende konnte im Anschluss gar nicht schnell vorbeigehen.

Als wir dann heute an unserem Grundstück ankamen, war unser Bauleiter direkt schon vor Ort und hatte alles für die schnelle Demonstration der Gegebenheiten vorbereitet. Einige mehr oder weniger kurze Messungen später hatten wir Gewissheit, dass wir mit unserem Haus höher ansetzen müssten, als eigentlich gedacht, da die Pflasterung auf dem Nachbargrundstück höher war, als ursprünglich in unseren Plänen vorgesehen. Hat es also doch etwas gutes, wenn man erst „ein wenig“ später anfängt zu bauen und nicht der Erste ist.

Die Lösung des Problems: Das Haus kommt höher, damit die standardmäßigen 15cm zwischen Boden draußen und Fussboden drinnen eingehalten sind und die Gefahr von Wasser im Haus wieder minimiert ist. Alternativ müssen wir uns dann etwas für unsere Auffahrt einfallen lassen, da die des Nachbargrundstücks sich zu uns neigt.

Mindestens genau so unschön stellte sich dann heraus, dass unser Grundstück zu einer Richtung ein doch recht hohes Gefälle hat (ein Unterschied von ca. 30cm). Dies müssen wir dann später bei den Aussenanlagen wieder begradigen.